Der Geist der Gotteskindschaft führt uns dazu, alle Dinge aus den Händen Gottes zu empfangen: die guten Dinge aber auch die schlechten. Alles kommt aus der Hand des Vaters, der uns liebt. Selbst wenn er uns Leid und Krankheit, Arbeitslosigkeit oder Einsamkeit in unseren Beziehungen schickt, will er uns dadurch etwas sagen. Manchmal will er uns nur daran erinnern, dass wir uns mehr auf ihn und nicht zu viel auf uns und unsere Sorgen und Pläne verlassen sollen. Es kann auch sein, dass wir erst durch harte Lektionen lernen, dass er unser Herr ist − in guten und in schlechten Zeiten.
Früher wurde gern das Wort aus dem Alten Testament zitiert: „Wen der Herr liebt, den züchtigt er". (Hebr 12,6). Es gibt tatsächlich Kinder, die deshalb schlecht gedeihen, weil man ihnen alles gibt, was sie haben wollen, ohne dass sie sich selbst dafür anstrengen müssen. Gott ist unser Vater und deshalb ein guter Pädagoge. Er gibt uns manche Dinge nicht, von denen wir meinen, sie wären gut für uns, und dafür andere, von denen er weiß, dass sie doch gut für uns sind. Es ist manchmal schwierig, das eine vom anderen zu unterscheiden und erst recht, damit einverstanden zu sein...
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