Die Trendstudie „Jugend in Deutschland 2026" unter jungen Menschen zwischen 14 und 29 Jahren hat erbracht, dass fast jeder dritte in diesem Alter das Gefühl hat, eine Behandlung wegen psychischer Belastung zu brauchen. Auch weisen 60 % der jungen Menschen eine suchtähnliche Handynutzung auf. Bei der vergangenen Befragung war nur jeder vierte der Meinung, dass er eine psychische Unterstützung für sein Leben brauche.
Ein Drittel der Befragten gab an, sich bei persönlichen Problemen von künstlicher Intelligenz beraten zu lassen. Vor allem die Kriege machen den jungen Leuten mit 62 % der Befragten Sorgen. Auch teurer und knapper Wohnraum ist ein Punkt der Sorge. Und ein wirklich besorgniserregender Befund ist, dass 21 % der Befragten überlegen, ob sie nicht besser Deutschland verlassen.
Alles in allem kein guter Befund für unsere Gesellschaft und für den Zustand unserer Jugend. Es scheint, dass eine große Verunsicherung umgeht, die auch möglicherweise durch einen Rückgang der sozialen Kontakte mit verursacht ist. Gerade die Verlagerung von Kontakten in digitale Medien scheint ja eine der Ursachen für die außerdem geäußerte Einsamkeit der jungen Menschen zu sein.
Nächster Blogbeitrag 15.4.26