Jemand erzählt uns seine Story zum dritten Mal, und wir merken, wie unsere Gedanken nur bei dem einen verweilen: Wann hört er oder sie endlich auf! Stattdessen könnten wir uns entschließen, diesem Menschen diesmal besonders gut zuzuhören, weil es ihm wohl ein Anliegen ist, uns diese Sache zum dritten Mal zu erzählen, weil es ihm vielleicht hilft und er das jetzt braucht.
Das sollte uns natürlich auch nicht daran hindern, das Gespräch, wenn es denn allzu belastend für uns wird, mit einem freundlichen Wort zu unterbrechen.
Oder nehmen wir das Zähneputzen: Statt mit noch schläfrigen Gedanken darauf zu warten, dass uns die elektrische Zahnbürste mit einem Ton anzeigt, dass wir die Zähne lang genug geputzt haben, könnten wir uns bei Gott bedanken, dass wir diesen neuen Tag erleben dürfen.
Man kann das auch mindfullness nennen oder Achtsamkeit, bewusstes Leben…oder Leben in der Gegenwart Gottes...
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