Vor kurzem wurde ich von einem Geschichtslehrer an meiner ehemaligen Schule, dem Max- Planck-Gymnasium in Trier eingeladen, um mein Buch Jahrgang 1945 – ein biografisches Zeitmosaik - vorzustellen. Etwa 30 Schülerinnen und Schüler der sechsten Klasse kamen nacheinander in den Raum. Der Geschichtslehrer stellte mich vor, nachdem er mir noch vorher die ganze Schule, so wie sie jetzt ist, gezeigt hatte, wobei man schon sah, dass unsere damalige Schule mit der heutigen wenig zu tun hat. So waren wir damals nur Jungen und hatten keine einzige Lehrerin.
Die lockere Atmosphäre zwischen Lehrern und Schülern und auch untereinander war nicht mit unserer Zeit in den 1950er und 1960er Jahren zu vergleichen.
Der Geschichtslehrer Jens Kornmüller berichtete über meinen Besuch auf der Homepage der Schule:
Am 10. 2. 2026 war in der Klasse 6A der Arzt und Autor Joachim Heisel zu Gast, der früher selbst Schüler unserer Schule war. Heisel las aus seinem Buch „1945 – als das Ende ein Neubeginn war: ein biografisches Zeitmosaik“. Darin beschreibt er Erlebnisse aus der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg und zeigt, wie Menschen damals ihren Alltag bewältigen mussten. Im Mittelpunkt standen dabei seine Erinnerungen an die eigene Kindheit und Schulzeit in der Nachkriegszeit.
Der Lehrer sagte mir hinterher, dass es für die Kinder eine sehr interessante Stunde war. Nach der Buchvorstellung kamen Fragen und die erste lautete: Wie war das Leben ohne Handy? Die Schülerinnen und Schüler waren sehr erstaunt, dass wir auch samstags zur Schule gehen mussten und auch, dass der Umgang von Lehrern und Schülern ganz anders war, von Autorität und Abstand geprägt und auch mit körperlicher Züchtigung.
Am Schluss wurde noch ein Foto von uns allen gemacht, wo ich in der Mitte stehe, mit meinem Buch in der Hand.
Man kann dieses Bild abrufen auf der Homepage des MPG Trier unter
Lesung:Joachim Heisel am 10.2.26
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