TRENDSTUDIE

Die Trendstudie „Jugend in Deutschland 2026" unter jungen Menschen zwischen 14 und 29 Jahren hat erbracht, dass fast jeder dritte in diesem Alter das Gefühl hat, eine Behandlung wegen psychischer Belastung zu brauchen. Auch weisen 60 % der jungen Menschen eine suchtähnliche Handynutzung auf. Bei der vergangenen Befragung war nur jeder vierte der Meinung, dass er eine psychische Unterstützung für sein Leben brauche.

J Joachim Heisel

ACKERBODEN

„Das Besondere ist, dass Gott sich in Jesus Christus zu erkennen gegeben und die Welt erlöst hat. Und das finde ich immer noch das Interessanteste, was wir Ostern feiern, dass der Tod und das Böse nicht das letzte Wort haben werden."

J Joachim Heisel

OSTERMORGEN

Wer zu Christus gehört, muss das ganze Leben Christi leben.

J Joachim Heisel

BEGEGNUNG

Nachdem durch die Ausbreitung des Islam der Besuch der Heiligen Stätten in Jerusalem nicht mehr möglich war, wurden iIm Mittelalter überall im christlichen Abendland sogenannte Kreuzwege errichtet, in denen die vierzehn Stationen des Kreuzwegs, den Christus der Überlieferug nach am Karfreitag gegangen ist, dargestellt wurden. Vor allem in der Passionswoche und am Karfreitag wurde und wird auch heute noch dieser Kreuzweg von den Gläubigen im Gebet abgeschritten.

J Joachim Heisel

SCHNEEGLÖCKCHEN

Schneeglöckchen, Weißröckchen! Diese Schneeglöckchen haben sich schon hervorgewagt, aber offensichtlich nicht mit einem nochmaligen Wintereinbruch gerechnet. So sind letzte Woche in den Ammergauer Bergen zwanzig Zentimeter Schnee gefallen. Die Natur funktioniert also noch und beschert uns immer wieder Überraschungen. Das zeigt uns doch, dass wir mit unserem Machtanspruch sehr schnell an Grenzen kommen!

J Joachim Heisel

DER BEFUND

Nach einer Umfrage des INSA Instituts für Meinungsforschung sind nur noch 55 % der 18 bis 29-jährigen getauft. Also deutlich weniger als in den vorhergegangenen Generationen. 53 % der gleichen Gruppe glauben an Gott. Aber gleichzeitig sehen nur 41 % dieser jungen Leute das Christentum als notwendigen Bestandteil unserer Kultur. Auch wissen sie oft z.B. nicht Bescheid über den Inhalt des Weihnachtsfestes und seiner Botschaft.

J Joachim Heisel

HANS IM GLÜCK

Märchen drücken oft tiefe Wahrheiten über das Leben aus, so auch das Märchen von Hans im Glück, das uns die Gebrüder Grimm. Überliefert haben. Es erzählt von Hans, der sieben Jahre bei seinem Herrn gedient hatte und nun wieder heim zu seiner Mutter wollte. Der Herr sagte: Du hast mir treu und ehrlich gedient, so soll auch dein Lohn sein und gab ihn ein Stück Gold „so groß als Hansens Kopf war“. Auf dem Weg nach Hause aber drückte ihn das Goldstück so auf der Schulter, das er es los werden wollte. Auch begegnete er Menschen, die andere Dinge besaßen, die ihm erstrebenswerter als das Goldstück erschienen. So tauschte er sein Goldstück gegen ein Pferd ein. Als ihm auch das lästig wurde, weil es ihn aus dem Sattel warf, tauschte er es bei einem Bauern, der des Weges kam, gegen eine Kuh. So ging der Tausch weiter bis Hans durch ein Missgeschick auch das letzte Tauschobjekt, einen Schleifstein, mit dem er eine neue Existenz als Scherenschleifer…

J Joachim Heisel

GLÜCK

Am letzten Freitag war kalendarischer Frühlingsanfang mit strahlendem Wetter und wärmender Sonne, ein Lichtstrahl in die dunkle Winterseele.

J Joachim Heisel

FREUDE BIS ZULETZT

Tatsächlich gibt es Situationen und Ereignisse im Leben, die kein Grund zur Freude sind, die uns manchmal sogar an den Rand unserer Existenz bringen. Und dies ist nun der entscheidende Punkt, dass Freude nur dann Bestand hat, wenn unser Leben - auch das Negative und Schlimme - insgesamt in allen Situationen einen Sinn hat, und hier taucht natürlich die Frage nach dem Kreuz auf. Als erlöste Christen, deren Erlöser am Kreuz gestorben ist, können wir auch das Widrige und Schlimme und sogar Böse im eigenen Leben und im Leben der Anderen annehmen, auch wenn wir weiter darunter leiden:

J Joachim Heisel

NAH BEI UNS

In der heiligen Messe vom Montag in der vierten Fastenwoche lautet der Eingangsvers aus dem Psalm 30, Vers 7-8. :

J Joachim Heisel

GUT UND BÖSE

Es ist eine zutiefst tröstliche christliche Überzeugung, dass Christus durch seinen Tod am Kreuz das Böse und den Tod besiegt hat. Gott ist größer als all das Schlimme, was Menschen tun und sich gegenseitig antun können. Das ist eine für uns manchmal schwer zu fassende Glaubenswahrheit, dass Gott auch alles Böse und Schlimme letzlich zum Guten führen kann.

J Joachim Heisel

GETSEMANI

Wozu all das Schwere in unserem Leben? Wozu Krankheit, Kreuz und Tod? Diese Frage stellen wir uns alle. Mit dem Leid in unserem Leben können wir oft nichts anfangen. Wir verdrängen es so lange es geht. Wir versuchen, uns dagegen zu versichern. Aber unvermittelt klopft es an unsere Tür und wir müssen das Leid herein lassen: eine Krankheit, ein Schmerz, ein Verlust, eine Schuld, eine zerbrochene Beziehung. Leid hat tausend Namen, auch unseren Namen und den ungezählter Menschen. Wir suchen nach dem Sinn, nach einer Antwort, aber das Leid und der Schmerz setzen sich wortlos in unserer Seele fest, ohne uns zu fragen. Aber wir spüren: Um mit unserem Leid leben zu können, brauchen wir eine Antwort, einen Sinn. Das Leid fragt uns: Wer bist du? Wir antworten: Mein Name ist Mensch, ein Kind Gottes, zum Glück geschaffen, nicht zum Leiden.

J Joachim Heisel

KREUZ UND LEID

Über Jahrhunderte und Generationen hinweg hat sich immer wieder herausgestellt, daß Leiden eine besondere Kraft in sich birgt, die den Menschen innerlich Christus nahebringt, eine besondere Gnade also. Ihr verdanken viele Heilige, wie zum Beispiel der hl. Franziskus, der hl. Ignatius von Loyola u.a., ihre tiefe Umkehr. Frucht einer solchen Umkehr ist nicht nur die Tatsache, daß der Mensch die Heilsbedeutung des Leidens entdeckt, sondern vor allem, daß er im Leiden ein ganz neuer Mensch wird. Er entdeckt gleichsam einen neuen Maßstab für sein ganzes Leben und für seine Berufung. Diese Entdeckung ist eine besondere Bestätigung für die Größe des Geistes, der im Menschen auf unvergleichliche Weise den Leib überragt. Wenn dieser Leib schwerkrank ist und völlig daniederliegt, wenn der Mensch gleichsam unfähig zum Leben und Handeln geworden ist, treten seine innere Reife und geistige Größe um so mehr hervor und bilden eine eindrucksvolle Lehre für die gesunden und normalen

J Joachim Heisel

SINN UND ZWECK

Gott hatte Adam gerade geschaffen, als der erste Mensch die Augen aufschlug, sich umsah und ihn höflich fragte: „Was ist der Zweck von alledem?“ Gott antwortete: „Muss denn alles einen Zweck haben?“ „Aber ja doch“, sagte Adam. „Dann überlasse ich es Dir, für all das einen Zweck zu finden“, meinte Gott und ging. Am Anfang war also die Frage nach dem Zweck zumindest in dem Roman Katzenwiege von Kurt Vonnegut; aus dem diese Szene stammt. Man könnte sagen: Typisch Mann. Statt sich zu bedanken und zu staunen geht es ihm darum: „Was kann ich damit anfangen?"

J Joachim Heisel

DIE LAST DER ANDEREN

Wir sollten davon ausgehen, dass viele Menschen auf Grund ihrer Erziehung, Herkunft, Intelligenz und Erfahrungen im Leben die Anforderungen, die wir an sie stellen, nicht immer erfüllen können. Damit ersparen wir uns manche Enttäuschung. Jemand, der in einer emotionslosen Atmosphäre und strengen Regeln groß geworden ist, wird nur schwer Gefühle zeigen können. Wer in einer Familie groß geworden ist, in der keine festen Regeln oder Ordnung gewesen ist, wird das auch später kaum lernen.

J Joachim Heisel

SCHUTZENGEL

Wirf deine Sorge auf den Herrn, er hält dich aufrecht (Psalm 55,33).

J Joachim Heisel

ZUNGE

Die Zunge ist ein kleines Glied und rühmt sich doch großer Dinge. Und wie klein kann ein Feuer sein, das einen großen Wald in Brand steckt. Auch die Zunge ist ein Feuer, eine Welt voll Ungerechtigkeit. Die Zunge ist ein Teil, der den ganzen Menschen verdirbt und das Rad des Lebens in Brand setzt ( Jak 3,.1-12)

J Joachim Heisel

DER HIMMEL ÜBER UNS

Eine junge Ukrainerin, die seit Beginn des Ukrainekriegs in Bayern lebt, schreibt in Münchner Merkur vom 24. Februar 2026, dem Jahrestag des Beginns der russischen Offensive, dass bei allen Klagen über Bürokratie oder Mülltrennung, die Deutschen eigentlich dankbar sein müssten, dass sie in diesem Land leben dürfen.

J Joachim Heisel

ZUHÖREN

Aus der Botschaft zur Fastenzeit 2026 von Papst Leo XIV.:

J Joachim Heisel

OHNE GOTT UND GEBOT

Empathie ist die Fähigkeit und Bereitschaft, Empfindungen Emotionen, Gedanken, Motive, Persönlichkeitsmerkmale und die aktuelle Situation einer anderen Person zu erkennen, zu verstehen und nachzuempfinden. Empathie befähigt uns, mit anderen zu empfinden und gegebenenfalls auch zu helfen.

J Joachim Heisel

ASCHERMITTWOCH

Am Aschermittwoch wird den Katholiken im Gottesdienst ein Aschenkreuz auf die Stirn gezeichnet mit den Worten: „Bedenke Mensch, dass du Staub bist und du zum Staub zurückkehrst (Gen 3,19)". Mutter Kirche will uns so daran erinnern, dass unseres Verweilens auf dieser Erde nur vorübergehend ist. Das ist nicht gerade nett und auch nicht politically correct, aber es ist die reine Wahrheit!

J Joachim Heisel