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27. September "Die Macht Gottes"
Dr. Joachim Heisel am 27.09.2020

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26. September "Ein Stein zum Ausruhen"
Dr. Joachim Heisel am 26.09.2020

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25. September "Meine Gedanken"
Dr. Joachim Heisel am 25.09.2020

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24. September "Unbedingtes Vertrauen"
Dr. Joachim Heisel am 24.09.2020

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23. September "Angst vor dem Tod"
Dr. Joachim Heisel am 23.09.2020

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Mein aktueller Blog

VERKÜNDIGUNG UND WAHRHEIT
26.09.2020

Da Verkündigung nur auf Sendung hin geschehen kann, bleibt sie an die Sendung und an den Sendenden gebunden. Christus verkündigt uns nicht seine Worte. Er sagt seinen Jüngern:„ Das Wort, das ihr hört, stammt nicht von mir. sondern vom Vater, der mich gesandt hat ( Joh 14,24 )“. Seine Speise ist es, den Willen des Vaters zu tun ( Joh 4,34 ). Im heiligen Geist bewahrt die Kirche die Botschaft ihres Herrn und vollzieht seinen Willen. Deshalb tritt Paulus auf, sei es gelegen oder ungelegen ( 2 Tim 4,2). Er verkauft seine Botschaft von Jesus Christus dem Gekreuzigten nicht an die Launen der Welt. Er ist sich bewusst: Wenn er verkündigt, ist es nicht sein Wort, das er weiter sagt, sondern Gottes Wort. So schreibt er im ersten Brief an die Thessalonicher (1 Thess 2, 13): „Deshalb sagen wir Gott unablässig Dank dafür, dass ihr die Predigt des Wortes Gottes, als ihr sie von uns hörtet, nicht als Menschenwort, sondern, was sie wirklich ist, als Gottes Wort aufnahmt“.…

FREUDE
23.09.2020

Ein fröhliches Herz tut dem Leib gut, ein bedrücktes Gemüt lässt die Glieder verdorren. So heißt es im Buch der Sprüche (Spr 17,22). Der Mensch ist zur Freude geschaffen. Freude hält uns am Leben. Wenn wir uns freuen können, leben wir intensiver. Freude ist erfülltes Leben. Freude teilt sich mit. Wer sich freut, bleibt nicht allein. Geteilte Freude ist doppelte Freude, heißt es. Freude schafft Frieden. Aus dem Ersten Weltkrieg wurde von der Westfront berichtet, dass plötzlich am Heiligen Abend eine große Stille eintrat und die Waffen schwiegen. Die Soldaten kamen langsam einer nach dem anderen aus den gegnerischen Schützengräben hervor, umarmten sich und und wünschten sich gegenseitig frohe Weihnachten. Für ein paar Stunden war Frieden, wenn auch danach das mörderische Ringen weiterging.

TEMPORA MUTANTUR ET NOS MUTAMUR IN ILLIS
19.09.2020

Tempora mutantur et nos mutamur in illis. Dieser Spruch des römischen Schriftstellers Ovid (43 v.Chr.-17 n. Chr.) drückt eine allgemeine menschliche Erfahrung aus: Die Zeiten ändern sich und wir mit ihnen.

DER NAME DER ROSE
16.09.2020

Das Buch Genesis schildert in bildmächtiger Sprache wie Gott, als er alles geschaffen hatte, den Menschen dazu aufrief, jedem einzelnen Tier einen Namen zu geben. „Gott bildete aus dem Erdboden alles Getier des Feldes und alle Vögel des Himmels und ließ sie zu dem Menschen kommen, um zu sehen, womit er ein jedes benennen werde. Und wie der Mensch jedes lebendige Wesen benannte, so sollte es heißen.(Gn 2,19-20)“. Mit der Namensgebung ist auch die Sinnbindung der Natur an den Menschen ausgedrückt. Durch den Menschen aus der bloßen Existenz herausgerufen erhält die Natur sinn- und sinnenhafte Bedeutung für den Menschen und wird damit auch zum Bild und Gleichnis des Menschen selbst..

MISSBRAUCH
12.09.2020

Es wäre falsch, das Sprechen über die Kirche nur noch auf das sicherlich sehr betrübliche Kapitel Missbrauch hinzulenken. Es ist dringend angebracht, dieses Kapitel einzugrenzen.

WIEDERGEBURT
09.09.2020

Der Mensch besitzt als einziges vernunftbegabtes Wesen der Natur in sich den Kern der Gotteserkenntnis und damit auch die Möglichkeit der Erkenntnis von seinem Ursprung und Ziel. Der Christ liebt diese Welt, er liebt die Natur, denn sie ist aus den Händen Gottes hervorgegangen, und er fühlt sich aufgerufen, sie zu bewahren. Aber er weiß auch, dass diese Welt nicht das letzte Wort Gottes ist und dass auf diese Welt bei aller faszinierenden und betörenden Schönheit doch der Schatten des Todes und der Vergänglichkeit fällt, der den Menschen nicht zur Ruhe kommen lässt. Genauso wie Christus verkündet hat: „Ich bin nicht gekommen, das Gesetz aufzulösen sondern es zu erfüllen“ (Mt 5,17), hat er die Natur des Menschen und ihre Gesetze nicht aufgehoben oder negiert. Er hat sie, indem er selbst Mensch wurde, mit der göttlichen Natur verbunden. Das geschieht für uns in der Taufe. Wie man früher wilde Bäume durch das Aufpfropfen eines Zweiges „veredelte“, so…

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Radiobeitrag zur Dankbarkeit

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