25. Juni "Klärwerk"
Dr. Joachim Heisel am 25.06.2024
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Dr. Joachim Heisel am 24.06.2024
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Dr. Joachim Heisel am 23.06.2024
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Dr. Joachim Heisel am 22.06.2024
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Dr. Joachim Heisel am 21.06.2024
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ANNI
22.06.2024
Vor einigen Jahren erzählte mir eine Patientin von einem Besuch auf der onkologischen Station, wo sie nach einer Operation noch weiter betreut wurde:
GUTE BEDIENUNG
21.06.2024
Nachdem ich tagelang mit Schuhen gelaufen war, die offensichtlich für längere Spaziergänge nicht geeignet waren, und Schmerzen bekam, musste ich mir neue Schuhe kaufen. Ich muss dazu sagen, dass ich auf Grund der etwas vom Normalen abweichenden Anatomie meiner Füße für jeden Schuhverkäufer eine echte Herausforderung darstelle! Aber ich geriet an den richtigen! Er war mittleren Alters, also schon im Leben und Beruf erfahren. Der erste Schuh, den er heraussuchte, war zu schmal und drückte an der Seite, vor allem rechts. "Das haben wir gleich", sagte er zuversichtlich. Er bat mich darum, mich auf eine Glasplatte zu stellen und ich konnte meine Füße in den buntesten Farben sehen und sah tatsächlich wie ungleich sie sind, was ich bisher nicht wusste. Man lernt ja immer etwas über sich selbst dazu, wenn man andere an sich heranlässt!
EINSAMKEIT
19.06.2024
Um die Einsamkeit ist`s eine schöne Sache, wenn man mit sich selbst in Frieden lebt und was Bestimmtes zu tun hat.
GOTTESGEGENWART
15.06.2024
Wenn wir an einer Ampel stehen und ein Kind steht neben uns, verhalten wir uns besonders korrekt. Wir laufen nicht bei Rot über die Kreuzung, auch wenn wir das sonst in unbewachten Augenblicken schon mal tun würden. So ist es auch mit der Gegenwart Gottes. Ein Freund von mir, der zu seinem Vater ein sehr herzliches Verhältnis hatte, erzählte mir, daß er, als der Vater starb, immer wieder dachte: Der Vater sieht mich. Das hat von da an sein Leben irgendwie geprägt, noch mehr als zu Lebzeiten des Vaters.
SICH IN DIE AUGEN SCHAUEN
14.06.2024
Freundschaften erleichtern uns den Weg durchs Leben. Wer jemanden hat, mit dem er seine Freuden und Leiden teilen kann, ist stärker. So heißt es im Alten Testament: „Ein Bruder, dem seinem Bruder hilft, gleicht einer ummauerten Stadt." (Pr 18,19). Im Zeitalter von Face-Book, Twitter, Email, Instagram & Co ist es leicht, sich mitzuteilen und auszutauschen aber immer schwieriger, sich in die Augen zu schauen. Das ist die Kehrseite von Rationalisierung und Digitalisierung. Emails werden weggeklickt oder ignoriert. Briefe muss ich erst in den Papierkorb werfen, wenn ich sie nicht lesen will. Es gibt in der Vergangenheit ganze Literaturen von Briefwechseln, wo Menschen sich einander mitgeteilt haben. Für mich sind Briefe, die meine Mutter mir zu runden Geburtstagen geschrieben hat, schöne Erinnerungen, die ich immer mal wieder hervorholen kann.
UNSERE NASE
12.06.2024
Wenn wir uns selbst auch mit unseren Schwächen und Fehlern akzeptieren, können wir auch die anderen leichter ertragen so wie sie nun einmal sind. Wir selbst sind das gegebene „Material“, aus dem sich unser Leben formt. Aber auch die anderen tragen ein Erbgut mit sich herum, das sie nicht ändern können. Niemand kann ganz aus seiner Haut und wenn wir gelegentlich doch einmal „aus unserer Haut fahren“, bedarf das meist eines gehörigen Reizes, oft gepaart mit einer besonderen Empfindlichkeit in diesem Augenblick. Wenn wir uns „in unserer Haut wohl fühlen“, ist das ein Zeichen, dass es uns in dem Moment gut geht und wir mit uns und der Welt in Einklang sind. Wer immer an sich selbst herumnörgelt, wird das auch bei anderen tun. Von solchen Menschen, die immer etwas an sich oder den anderen auszusetzen haben, sollten wir uns möglichst fernhalten.
Radiobeitrag zur Dankbarkeit
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