STRASSE VON HORMUS
02.05.2026
Die Straße von Hormus ist die derzeit wichtigste Straße der Welt, noch wichtiger als die Wallstreet in Manhattan, aber beide liegen nah beeinander insofern als jede Verkehrsstörung dort die Wallstreet erzittern lässt, Rund ein Fünftel der weltweiten Erdöl- und Flüssigerdgas-Transporte passieren diese Meerenge – so die Zahlen aus dem Jahre 2024. So wichtig wie das Blut in unseren Adern für unseren Körper ist für die globale Energieversorgung mit Öl und Gas für die Weltwirtschaft und damit für unsere ganze technische Zivilisation.
BANALER ALLTAG
01.05.2026
„Geht in euren Tag hinaus, ohne vorgefasste Ideen, ohne die Erwartung von Müdigkeit, ohne Plan von Gott, ohne Bescheid wissen über ihn, ohne Enthusiasmus, ohne Bibliothek – geht so auf die Begegnung mit ihm zu. Brecht auf ohne Landkarte – und wisst, dass Gott unterwegs zu finden ist, und nicht erst am Ziel. Versucht nicht, ihn nach Originalrezepten zu finden, sondern lasst euch von ihm finden in der Armut eines banalen Lebens.“
GEDENKEN
29.04.2026
Jedes Mal, wenn ein Sarg oder eine Urne in die Grube hinabsinkt, haben wir das Gefühl endgültigen Abschieds. Als Christen dürfen wir aber glauben, dass es kein Abschied für immer ist. So sagt Jesus vor dem letzten Abendmahl kurz vor seinem Tod zu seinen Jüngern: „Jetzt seid ihr bekümmert, aber ich werde euch wiedersehen; dann wird euer Herz sich freuen und niemand wird euch eure Freude nehmen "(Joh 16,22).
NEUES ENTDECKEN
25.04.2026
Es gibt doch immer wieder Neues zu entdecken. Bei einer Bahnfahrt durch das Allgäu sehe ich zum ersten Mal bewusst, wie lang die Schatten sind, die die Hügel in der Abendsonne werfen. Und bei einem Spaziergang an der Isar beobachte ich an einem Märzmorgen, wie auch die kleinen Steine Schatten auf dem Wege werfen.
DIE HAND AN DER WIEGE
24.04.2026
Manchmal möchten wir allein sein. Aber noch öfter wünschen wir uns jemanden neben uns, um uns nicht allein zu fühlen. Bevor wir auf die Welt kamen, waren wir neun Monate nie allein. Wir waren in unserer Mutter geborgen. Durch die Nabelschnur waren wir mit ihr verbunden. Wir waren eins mit ihr. Dieser wunderbare Zustand von Symbiose voller Harmonie und Gleichklang hat uns geprägt. Hier hat unser Urvertrauen in die Welt ihren Anfang. Davon zehren wir ein Leben lang. Und wir haben davon eine unstillbare Sehnsucht behalten. Das spüren wir, wenn wir an einem Strand in der Sonne liegen, unter uns der warme Sand, der sich unserem Körper anschmiegt und über uns eine mütterliche Sonne, die uns wärmt. Wir fühlen uns umfangen und geborgen im Schoß der Natur und mit ihr im Gleichklang. Da kommen wir zum Ursprung zurück, aber auch in Grenzsituationen wie Krankheit oder Todesnähe kehren spüren wir die Sehnsucht danach.
SAMARITER
22.04.2026
Empathie ist die Fähigkeit und Bereitschaft, Empfindungen Emotionen, Gedanken, Motive und Persönlichkeitsmerkmale einer anderen Person zu erkennen, zu verstehen und nachzuempfinden, und angemessen darauf zu reagieren
Radiobeitrag zur Dankbarkeit
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