18. September "Lückenbüßer"
Dr. Joachim Heisel am 18.09.2026
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Dr. Joachim Heisel am 17.09.2026
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Dr. Joachim Heisel am 16.09.2026
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Dr. Joachim Heisel am 15.09.2026
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Dr. Joachim Heisel am 14.09.2026
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HERBSTZEITLOSE
18.09.2026
Jetzt blüht sie wieder auf den Wiesen, die Herbstzeitlose, einerseits filigran schön anzusehen, andererseits hochgiftig. Nur wenig ihres Wirkstoffs Colchizin genügt, um tödlich auf den Herzrhythmus zu wirken. Andererseits ist sie in rechter Dosierung als Arzneimittel ein probates Mittel gegen Gicht. „Dosis facit venenum"- die Dosis macht das Gift - so lautet der Leitspruch des Pharmakologen. So steht sie für die Ambivalenz der Natur dem Menschen gegenüber, auf der einen Seite giftig, auf der anderen Seite heilend. Dies und ihr Auftreten im Herbst hat die Herbstzeitlose (lat. Colchicum autumnale) von Alters her in der Blumensprache zu einem Kontrastsymbol aus zarter Schönheit, Tödlichkeit und Vergänglichkeit im ewigen Kreislauf von Werden und Vergehen gemacht.
ERINNERN
16.09.2026
Auf meinem Foto sehe ich eine mir seit sechzig Jahren vertraute Landschaft in der Voreifel in der Nähe von Maria Rast, einer Begegnungsstätte der Schönstattschwestern. Im Vordergrund sieht man ein Maisfeld, in einem von der frühen Hitze im Juni ausgedörrten Boden. Was mir am meisten im Bild gefällt, sind die Wolken, die den Himmel fast unendlich erscheinen lassen. Ich hätte noch lange da hineinschauen können, bin aber dann weiter nach Maria Rast gewandert, wo die Schwestern in der typischen Schönstattkapelle, die in der ganzen Welt gleich ist, eine eucharistische Anbetung eingerichtet haben. Es ist ein Gefühl von Heimkommen und Ankommen im Unendlichen aber auch im ganz Realen...
IM SPIEL IST WAHRHEIT
12.09.2026
Im Alten Testament, im Buch der Sprüche (8,22-31) heißt es in einem sehr poetischen Text, den wir auf den Menschen als spielendes Kind vor seinem Schöpfer (lateinisch homo ludens) beziehen können:
EWIG LEBEN - ja oder nein?
11.09.2026
Aus der Encyclika Spes salvi von Papst Benedikt XVI. Nr. 11-12
AM FLUSS
09.09.2026
Ich gehe im späten MIttagslicht unmittelbar entlang des Ufers der Isar. Die alten Bäume am Ufer neigen sich dem Wasser zu und werden irgendwann in den Fluss hineinfallen. Der Uferrand ist wohl wohl vor Jahrzehnten mit Steinen befestigt worden, die sich aber im Laufe der Zeit gelöst haben. Mitten in der Stadt lebendiges Wasser. Man hat angeblich nachgewiesen, dass Menschen, die in der Nähe von Flüssen oder Seen leben, ein ausgeglicheneres und positiveres Lebensgefühl haben.
DIE KEHRE
06.09.2026
Aus dem Buch von Tobias Haberl „Unter Heiden":
Radiobeitrag zur Dankbarkeit
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Freundsein als Christ
Advent
Krisen können Chancen sein