30. Oktober "Hoffnungsloser Fall"
Dr. Joachim Heisel am 29.10.2020

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29. Oktober "Die Droge Geld"
Dr. Joachim Heisel am 28.10.2020

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28. Oktober "Spielende Kinder"
Dr. Joachim Heisel am 27.10.2020

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27. Oktober "Das Kreuz küssen"
Dr. Joachim Heisel am 26.10.2020

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26. Oktober "Überalterung"
Dr. Joachim Heisel am 25.10.2020

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Mein aktueller Blog

TAPFERKEIT UND STÄRKE
27.10.2020

Auf dem Marktplatz von Trier steht der Petrusbrunnen, der mit dem Standbild des hl.Petrus, des Stadtpatrons gekrönt ist. Der Trierer Stadtrat ließ ihn im Jahre 1595 von dem Trierer Bildhauer Hans Ruprecht Hoffmann im Renaissance-Stil errichten. Er schuf auch die Kanzel im Dom mit den Fresken über die Werke der Barmherzigkeit.

DANKBAR FÜR MEIN HERZ
23.10.2020

Dankbar werde ich dann sein können, wenn ich die Gabe des Gebenden auch als wertvoll für mich erkenne. Wenn ich alles, was ich empfange, als selbstverständlich annehme, kann ich keine Dankbarkeit entwickeln. Dann sind das Licht, die Sonne, mein Leben, der heutige Tag nur Teil einer selbstverständlichen Welt, die einfach da ist, ohne dass ich nach ihrem Woher und Wohin frage.

ERHÖRUNG
21.10.2020

Ich suchte den Herrn, und er hat mich erhört, er hat mich all meinen Ängsten entrissen (Ps 34,5)

RHEINISCHE SYMPHONIE
16.10.2020

Ich bin unterwegs im Rheinland auf der A 61. Mir zu Füßen das Rheintal unter tiefliegenden Wolken im wechselnden Herbstlicht, das aus der Autobahn eine silbrige Kette macht, im Rückspiegel ein Regenbogen, in meinen Ohren die Rheinische Symphonie von Robert Schumann, Herbst, fallende Blätter. Je nach Alter beginnt man sich jetzt zu fragen, ob man all diese vertrauten Landschaften und Orte noch öfter sehen wird. Es gibt Abschiede, die man nicht nachholen kann.

WEINERNTE
13.10.2020

Wenn wir sehen oder hören verbindet sich mit unseren Sinneseindrücken immer unsere ganze Person, unsere ganze Geschichte, unsere Vergangenheit, unsere Beziehungen zu anderen Menschen. Wir sehen und hören auch anders in der Jugend als im Alter. Anders hören und sehen wir je nach dem, ob wir froh gestimmt sind oder traurig. Jeder Mensch hat seine eigene Welt und ist eine eigene Welt. Nur wenn wir die Tür zu unserem Innern öffnen, können andere daran teilnehmen. In der Kunst teilt uns der Künstler oder die Künstlerin mit, wie er oder sie die Welt sieht und erlebt.

WEINSTOCK UND REBEN
09.10.2020

Bei einer Wanderung in den Weinbergen auf den Moselhöhen sah ich einige wilde Weinstöcke mit großen Blättern, die mit rankenartigen Ausläufern die Büsche und Bäume jenseits des Weinbergs überwuchert hatten, aber kaum Trauben trugen, dagegen waren auf der anderen Seite der Straße die Weinstöcke in Reih und Glied geschnitten und gesäubert und mit vielen Reben behangen. Ich musste an das Wort aus dem Johannes-Evangelium denken: Ich bin der wahre Weinstock, und mein Vater ist der Winzer. Jeden Rebzweig an mir, der keine Frucht trägt, den nimmt er weg, und jeden der Frucht trägt, reinigt er, damit er noch mehr Frucht trage (Joh 15,1-2)). Es macht Mühe, an jedem Weinstock die Triebe zu beschneiden und unnütze Zweige zu entfernen. Aber nur so können Trauben reifen, aus denen köstlicher Wein wird. Ein Bild für unser Leben?

Radiobeitrag zur Dankbarkeit

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