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3. Juni "Stille Heldin"
Dr. Joachim Heisel am 03.06.2020

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2. Juni "Freiheit"
Dr. Joachim Heisel am 02.06.2020

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1. Juni "Brot und Leben"
Dr. Joachim Heisel am 01.06.2020

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31. Mai "Jugenderinnerungen aus dem Isarwinkel"
Dr. Joachim Heisel am 31.05.2020

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30. Mai "Abendmahl"
Dr. Joachim Heisel am 30.05.2020

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Mein aktueller Blog

DER GEIST GOTTES
30.05.2020

Der Geist des Herrn erfüllt den Erdkreis. In ihm hat alles Bestand (Weish 1,7)

NEUVERMESSUNG DER HEIMAT
25.05.2020

Christi Himmelfahrt, Vatertag, Starnberger See, Kempfenhausen, Menschen am Seestrand, die die Sonne genießen, Auszeit von Corona, am Horizont die Berge. Es gibt sie noch und wir dürfen sie sehen und uns des Lebens freuen. Am Einlass zum Parkplatz wird nicht wie sonst Geld kassiert. Vielleicht weil der Kassierer keinen Abstand halten kann, eine günstige Nebenwirkung von Corona? Der Parkplatz ist voll. Gott sei dank fährt gerade jemand weg. Auf der Liegewiese ist auch bei einem Abstand von 1,5 m noch viel Platz frei. Man merkt es den Menschen an, dass sie es genießen, draußen zu sein aber irgendwie ist die Freude gedämpft als könnte etwas passieren. Wie eine Glocke liegt Corona über der Frühlingsstimmung: 1,5 Meter Abstand oder besser noch zwei Meter! Paare halten sich wie zum Trotz fest umschlungen. Hier wird die Abstandsregel außer Kraft gesetzt, Gott sei Dank keine Kontrolle. Ein kleines etwa fünfjähriges Mädchen schreit dauernd: „Es gibt Regen“ und lässt sich nicht…

MIT GEBROCHENEM HERZEN
20.05.2020

Zum 75.Jahrestag des Kriegsendes hat unser Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier eine bewegende Rede gehalten. Er sprach davon, dass wir Deutschen unser Land nur mit „gebrochenem Herzen“ lieben könnten. Das ist angesichts der deutschen Vergangenheit in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts eine Haltung, die sicher dem Empfinden vieler Menschen in unserem Land entspricht. Obwohl die weitaus größte Mehrheit der Menschen, die jetzt in diesem Land leben, diese Zeit nicht mehr bewusst erlebt haben und deshalb auch keine direkte Verantwortung für das tragen, was damals geschehen ist, muss uns doch die Erinnerung daran mit Trauer und Scham erfüllen. Der erste Bundespräsident Theodor Heuss (1884-1963) sagte 1952 im Konzentrationslager Bergen-Belsen, wo während des Nazi-Regimes viele tausend Menschen ermordet wurden: „Und dies ist unsere Scham, dass sich solches im Raume der Volksgeschichte vollzog, aus der Lessing und Kant, Goethe und Schiller in das Weltbewußtsein traten.…

ALS DAS ENDE DER ANFANG WAR
15.05.2020

In einer weltweiten Krisensituation mag ein Rückblick erlaubt sein, nicht als Vergleich sondern als Erinnerung wie es damals war, in der Zeit nach dem Krieg - vor 75 Jahren. An einiges kann ich mich aus der Perspektive des Kindes, das ich damals war, noch erinnern, zum Beispiel dass viele meiner Klassenkameraden ihren Vater nie gekannt haben, weil sie noch in den letzten Monaten und Tagen des Kriegs gefallen waren. Von einigen kehrten die Väter erst nach Jahren zurück, der Vater einer Klassenkameradin erst 1955 aus der Sowjetunion. Auf den Strassen und in der unmittelbaren Nachbarschaft sah man viele Kriegsversehrte, denen ein Arm oder ein Bein fehlte oder die andere Kriegsverletzungen erlitten hatten. In unserer Straße wohnte ein Mann, der kriegsblind war, und dessen Frau die Witwe seines gefallenen Kriegskameraden war. In der Stadt gab es nur zwei Psychiater. Ich frage ich mich heute, wie die Menschen damals all dieses Leid bewältigt haben.

NÄHE MIT ABSTAND
10.05.2020

In der gegenwärtigen Situation wird uns ein Maß vorgegeben. Wenn wir es nicht einhalten, droht Bußgeld. Die Experten haben es festgelegt: Eineinhalb Meter müssen wir uns den Nächsten vom Leib halten, damit er uns nicht mit seinem Coronavirus anstecken kann und wir selber ihn auch nicht. „Seid umschlungen Millionen“ wie es im Lied an die Freude von Friedrich Schiller, jetzt Europa-Hymne – heißt, ist jetzt gefährlich!

ET HET NOCH EMMER ALLES JOT JEJANGEN
05.05.2020

Humor ist, wenn man trotzdem lacht. Dieser Spruch ist mir von Kind auf vertraut, denn er hing an der Wand in der Küche meiner Mutter. Humor ist der Schwimmgürtel des Lebens lautet ein anderer Spruch, den ein Freund sich über die Tür schrieb. Humor schafft Distanz zu belastenden Ereignissen und schwierigen Situationen und entschärft sie. Wir haben jetzt in Zusammenhang mit der Krise viele Beispiele, wie Menschen zum Teil mit Überzeichnung und lustigen Einfällen den Ernst der Situation für einen Augenblick durchbrechen.

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Radiobeitrag zur Dankbarkeit

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