12. Oktober "Verlustangst"
Dr. Joachim Heisel am 12.10.2026
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Dr. Joachim Heisel am 11.10.2026
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Dr. Joachim Heisel am 10.10.2026
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Dr. Joachim Heisel am 09.10.2026
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Dr. Joachim Heisel am 08.10.2026
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HEILMITTEL
17.10.2026
Es gibt Menschen, die ihr ganzes Leben auf der Suche nach echter Liebe sind. Ein älterer Patient sagte mir einmal: „Ich habe in meinem ganzen Leben einen Menschen gesucht, der mich wirklich geliebt hat, aber ich habe keinen gefunden.“ Der Wunsch nach Glück ist der Wunsch, geliebt zu werden. Alle Enttäuschung rührt letztlich daher, dass man uns nicht so liebt, wie wir geliebt werden möchten. Und auch alle Hoffnung ist die Hoffnung darauf, ganz geliebt zu werden. Deshalb heißt das große Heilmittel für alle Hoffnungslosen und Verzweifelten Liebe. Deshalb verehren wir einen Menschen wie Mutter Teresa so sehr: Weil sie uns Hoffnung auf einen Menschen gibt, der vorbehaltlos liebt.
BÖSES HERZ
16.10.2026
Was geschieht nun, wenn im Leben eines Menschen die Hoffnung stirbt. Ein Mensch kann drei Tage ohne Wasser, vier Wochen ohne Nahrung aber nur drei Minuten ohne Sauerstoff auskommen. Wenn der Mensch die Hoffnung verliert, lebt er zwar weiter, wenn er sich nicht selbst das Leben nimmt, aber häufig begeht er sozusagen Selbstmord auf Raten. Als Beispiel nenne ich Drogen und Alkohol. Der Mensch will durch Rausch oder Betäubung einem Leben ohne Hoffnung zumindest für einige Stunden entfliehen.
ZIERFISCHE
14.10.2026
Thomas von Aquin (1225 - 1274 n. Chr.) sagt einmal sinngemäß: Der Mensch strebt von seiner ganzen Natur danach, glücklich zu sein und er kann nicht anders als glücklich sein zu wollen. – So ist jede Hoffnung letztlich die Hoffnung, glücklich zu sein, und alle Handlungen und das ganze Fühlen und Denken eines Menschen kreisen um die Frage: Wie kann ich glücklich sein?
GLÜCKLICH SEIN
10.10.2026
In einem Schlager, in dem ein Junge seiner Freundin erklärt, dass er sie verlassen will, äußert das Mädchen seinen Schmerz darüber, dass er sie allein lässt und singt in einem Refrain: Aber die Hoffnung stirbt zuletzt.
ÜBERLASTUNG
09.10.2026
Viele Beziehungen zwischen Mann und Frau scheitern heute an einer Form der Überlastung. Oft fehlt die soziale Einbindung in die Familien der jeweiligen Partner, wobei diese auch oft gar nicht in der Lage sind, anderen Stütze zu geben. Dadurch fehlt der soziale Rückhalt in Krisensituationen vor allem bei jungen Menschen, die dann schnell wieder auseinander gehen, wenn es schwierig wird. Sie finden sich dann oft im Hotel Mama wieder. Mit zunehmender Säkularisierung ist aber auch die religiöse Einbindung der Beziehung der Geschlechter verblasst. Der Gedanke, dass Ehe und Familie menschliche und christliche Berufungen darstellen und damit auch in einem sozial und religiös verpflichtenden Kontext stehen und auch ihr Gelingen davon abhängt, ist weitgehend verloren gegangen. Somit ist aber auch der Glücksanspruch an den Partner enorm gewachsen und tritt oft mit unerbittlicher Härte in den Vordergrund.
BEISTAND
07.10.2026
Manchmal möchten wir beten, wissen aber nicht wie. Hier gibt uns der Apostel Paulus einen Hinweis auf den heiligen Geist, der auch Paraklet, d.h. Beistand genannt wird. Er soll unsere Gedanken so lenken, dass sie zu Gebet werden.
Radiobeitrag zur Dankbarkeit
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Freundsein als Christ
Advent
Krisen können Chancen sein