Der Philosoph Blaise Pascal (1623 - 1662 sagte einmal: Ich setze auf Gott. Wenn es ihn nicht gibt, dann werde ich das nicht erfahren. Wenn es ihn gibt, dann bin ich angenehm überrascht, daß er doch da ist.
Das Herz hat seine Gründe, die der Verstand nicht kennt.
Der letzte Schritt der Vernunft ist, anzuerkennen, daß unendlich viel über sie hinausgeht.
Ein Tropfen Liebe ist mehr als ein Ozean an Wille und Verstand.
Hochbegabt hat Blaise Pascal mit 16 Jahren eine bedeutende Entdeckung in der Mathematik gemacht. Nach einem tiefen Bekehrungserlebnis führte er ein intensives religiöses und mystisches Leben. In der Abtei Port - Royal bei Paris verbrachte er den Rest seines Lebens. Er verfasste eine Apologie des Christentums, die auch heute noch aktuell ist. Das erste Kapitel heißt: Das Elend des Menschen ohne Gott. Der zweite Teil: Das Glück des Menschen mit Gott.
In seinem berühmten Werk „Pensées" (Gedanken). schreibt er: Der Mensch ist nur ein Schilfrohr, das schwächste der Natur, aber er ist ein denkendes Schilfrohr. Das ganze Weltall braucht sich nicht zu waffnen, um ihn zu zermalmen, ein Dampf, ein Wassertropfen genügen, um ihn zu töten. Doch wenn das Weltall ihn zermalmte, so wäre der Mensch nur noch viel edler als das, was ihn tötet, denn er weiss ja, dass er stirbt und welche Überlegenheit ihm gegenüber das Weltall hat. Das Weltall weiss davon nichts.
Pascal ist ein Mensch mit überragendem Verstand, der aber die Größe des Menschen in dem sieht, was ihn von der kalten Natur unterscheidet, indem er fähig ist zu lieben und in dem Bewusstein, sich dabei selbst und Gott zu erkennen.
Nächster Blogbeitrag 23.9.26
